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Klöckner: Guido Kerkhoff übernimmt Vorstandsvorsitz planmäßig

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Autor: Redaktion

Klöckner: Guido Kerkhoff übernimmt Vorstandsvorsitz planmäßig
Guido Kerkhoff übernimmt bei Klöckner wie geplant ab Mai 2021 den Vorstandsvorsitz. Foto: thyssenkrupp

17.05.2021. Guido Kerkhoff hat bei Klöckner ab dem 13. Mai 2021 planmäßig den Vorstandsvorsitz von Gisbert Rühl übernommen und die neue Unternehmensstrategie „Klöckner & Co 2025: Leveraging Strengths“ auf der Hauptversammlung vorgestellt. Im Rahmen der Strategie wird Klöckner & Co bis zum Jahr 2025 Umsatz und Profitabilität erheblich steigern. Auf Basis seiner Vorreiterrolle in der Digitalisierung und der deutlich optimierten Kostenstruktur zielt das Unternehmen auf beschleunigtes Kundenwachstum, den umfassenden Ausbau des eigenen Produkt- und Serviceportfolios sowie die Erweiterung des Partnernetzwerkes ab. Auf diese Weise wird Klöckner zur führenden digitalen Plattform für Stahl, weitere Werkstoffe und Anarbeitungsservices in Europa und Amerika weiterentwickelt.

Guido Kerkhoff: „Mit unserer neuen Strategie richten wir unser Unternehmen wieder auf nachhaltiges Wachstum aus. Wir haben in den vergangenen Jahren als digitaler Vorreiter in der Stahlindustrie klare Stärken und Kompetenzen aufgebaut, die wir jetzt gezielt für die erfolgreiche Entwicklung von Klöckner einsetzen werden. Dafür werden wir in unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unsere digitale Transformation investieren.“

Klöckner & Co 2025: Leveraging Strengths

Um die Ziele zu erreichen, werden zwei strategische Initiativen ergriffen. Einerseits werden weitere Digitalisierungs- und Automatisierungsmaßnahmen vorangetrieben, andererseits fokussiert sich Klöckner auf die operative Exzellenz. Die Beratungskompetenz im Bereich Material und Anarbeitung sowie die agile Unternehmenskultur stellen weiterhin eine wesentliche Basis für die erfolgreiche Entwicklung des Konzerns dar.

In der nächsten Entwicklungsstufe der digitalen Transformation wird Klöckner nach der erfolgreichen Digitalisierung der Schnittstellen zu den Kunden nun die Automatisierung der internen Prozesse mit in den Fokus rücken. Dadurch soll das physische und digitale Geschäft noch stärker verbunden werden, sodass manuelle Tätigkeiten entlang der Wertschöpfungskette stark reduziert werden (Zero-Touch). Dafür sollen auch wesentliche Digital- und IT-Kompetenzen von Klöckner unter dem Dach von kloeckner.i gebündelt, unter eine einheitliche Leitung gestellt und enger an das operative Geschäft angebunden werden.

Zudem baut kloeckner.i einen zweiten Innovationshub in den USA auf, um den dortigen Anforderungen an die Digitalisierung des Geschäfts besser Rechnung tragen zu können. Des Weiteren wird sich Klöckner verstärkt auf seine operative Exzellenz fokussieren, um Kunden die effizientesten Lösungen und den besten Service bieten zu können. Automatisierung, erhöhte Kosten- und Prozesstransparenz sowie eine Verschlankung der Verwaltung werden die Rentabilität weiter steigern.

Mit der neuen Strategie wird Klöckner wieder wachsen, vornehmlich organisch und über dem Marktniveau. Durch die strategischen Maßnahmen wird zudem eine stark verbesserte Performance über den gesamten Wirtschaftszyklus hinweg erreicht. Das Unternehmen strebt an, das Vor-Pandemie-Niveau des normalisierten operativen Ergebnisses nachhaltig bis zum Jahr 2025 mehr als zu verdoppeln. Das Unternehmen plant überdies einen positiven Wertbeitrag zu erreichen, sodass der Return on Capital Employed (ROCE) über den Kapitalkosten liegt.

Veränderungen im Vorstand

Guido Kerkhoff, der bereits seit Anfang September 2020 als Stellvertretender Vorstandsvorsitzender für das operative Geschäft in Europa zuständig ist, wurde vom Aufsichtsrat mit Ablauf der Hauptversammlung planmäßig zum Vorsitzenden des Vorstands der Klöckner & Co SE berufen. Er folgt damit auf Gisbert Rühl, der seit 2006 Mitglied des Vorstands und seit 2009 dessen Vorsitzender ist.

Gisbert Rühl: „Klöckner hat sich in den vergangenen Jahren vom klassischen Stahlhändler zum digitalen Vorreiter entwickelt. Ich bin stolz darauf, was die Kolleginnen und Kollegen auf die Beine gestellt haben. Guido Kerkhoff und ich haben die letzten Wochen und Monate genutzt, um einen reibungslosen Wechsel an der Spitze des Unternehmens vorzubereiten. Ich bin davon überzeugt, dass Guido Kerkhoff neue Impulse setzen und das Erreichte erfolgreich weiterentwickeln wird. Ich bedanke mich für die gute Zusammenarbeit und die langjährige Unterstützung des Aufsichtsrats sowie aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ich wünsche Guido Kerkhoff und dem Unternehmen für die Zukunft allen denkbaren Erfolg.“

Prof. Dieter H. Vogel, Aufsichtsratsvorsitzender der Klöckner & Co SE:

„Klöckner verabschiedet sich von einer Führungspersönlichkeit, die das Unternehmen über anderthalb Jahrzehnte lang geprägt hat. Gisbert Rühl hat mit seinem Mut und seiner Innovationskraft ein starkes Fundament für die Zukunft hinterlassen.“

Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat Herrn Bernhard Weiß zum 1. Juni 2021 als Chief Executive Officer Europa (CEO Europa) in den Konzernvorstand der Klöckner & Co SE mit der Verantwortung für die EU-Europäischen Aktivitäten (Belgien, Deutschland, Frankreich, Niederlande, Österreich) berufen. Bernhard Weiß ist seit mehreren Jahren CEO der französischen Landesgesellschaft und hat dort u. a. die Restrukturierung erfolgreich umgesetzt. Vor seinem Wechsel zu Klöckner war er rund drei Jahre als CEO für Yara International in Afrika tätig. Weiterhin hatte er verschiedene internationale Führungspositionen bei Siemens inne.

Um eine bessere operative Verzahnung zu erreichen, übernimmt er zusätzlich zu Frankreich auch die Leitung von Klöckner & Co Deutschland. Der Konzernvorstand von Klöckner & Co SE wird somit ab dem 1. Juni 2021 aus Guido Kerkhoff, Vorsitzender des Vorstands, Dr. Oliver Falk, CFO, John Ganem, CEO Americas, und Bernhard Weiß, CEO Europa, bestehen.

 

(Quelle: Klöckner)