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Der Bundesinnnovationsbeauftragte „Grüner Wasserstoff“ besucht den Standort Dillingen

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Autor: Redaktion

Der Bundesinnnovationsbeauftragte „Grüner Wasserstoff“ besucht den Standort Dillingen
Foto: Uwe Braun / SHS - Stahl-Holding-Saar

28.05.2021. Der Innovationsbeauftragte „Grüner Wasserstoff“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Dr. Stefan Kaufmann, hat gemeinsam mit Ammar Alkassar, Bevollmächtigter des Saarlandes für Innovation und Strategie (Staatskanzlei des Saarlandes), und Markus Uhl, Mitglied des Bundestages, den Standort Dillingen besucht. Ziel war es, sich über die nächsten wichtigen Schritte der saarländischen Stahlpartner auf dem Weg zu einer CO2-neutralen Stahlproduktion zu informieren.

Begrüßt wurde die Delegation von Jonathan Weber, Chief Operating Officer von Dillinger und Saarstahl: „Wir freuen uns, dass Sie sich hier vor Ort ein Bild von der hohen Innovationskraft der saarländischen Stahlpartner Saarstahl und Dillinger machen, die den bevorstehenden Transformationsprozess hin zur Produktion von grünem Stahl technisch möglich macht.“

 

Im Mittelpunkt einer gemeinsamen Diskussionsrunde standen die bevorstehende Transformation der Stahlindustrie und die damit verbundenen Herausforderungen. „Dillinger und Saarstahl treiben die technische Transformation hin zur Produktion von grünem Stahl konsequent voran. Wir wollen Stahl CO2-neutral produzieren und damit unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten“, so Jonathan Weber. „Wir haben einen Plan, wie wir dieses Ziel erreichen. Um grünen Stahl produzieren zu können, braucht die Stahlindustrie jetzt Investitionssicherheit und verbindliche Rahmenbedingungen, um den Transformationsprozess umzusetzen. Dafür benötigen wir an unseren Standorten eine ausreichende Menge an grünem Strom und grünem Wasserstoff zu bezahlbaren Preisen.“

Verbundprojekt IPCEI Hydrogen

Ein weiteres Kernthema des Besuches war das Verbundprojekt IPCEI Hydrogen, für das Dillinger und Saarstahl gemeinsam mit den Projektpartnern STEAG, Siemens Energy, Creos und Saarbahn eine IPCEI-Förderung des Bundes anstreben.

Ziel des grenzüberschreitenden Wasserstoffprojektes ist es im Verbund eine grüne Wasserstoffwirtschaft im Saarland, in Frankreich und in Luxemburg aufzubauen. Die unterschiedlichen Teilprojekte stoßen gemeinsam einen nachhaltigen Transformationsprozess in Industrie und Mobilitätssektor an. Die emissionsfreien Technologien, die damit entstehen, treiben den Strukturwandel in der Grenzregion voran. Hierbei übernehmen die saarländischen Stahlunternehmen Dillinger und Saarstahl mit dem Leuchtturmprojekt „H2Syngas“ als industrieller Abnehmer eine Schlüsselrolle im strategischen Aufbau.

 

(Quelle: SHS – Stahl-Holding-Saar)