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ArcelorMittal erhält branchenweit erste ResponsibleSteel-Standortzertifikate

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Autor: Redaktion

ArcelorMittal erhält branchenweit erste ResponsibleSteel-Standortzertifikate
Die Vertreterinnen und Vertreter der ArcelorMittal-Standorte in Belgien, Luxemburg und Deutschland freuen sich über die ResponsibleSteel-Zertifizierung. Foto: ArcelorMittal

21.07.2021. ArcelorMittal hat für seine Standorte in Belgien, Deutschland und Luxemburg ResponsibleSteel™-Zertifikate erhalten hat. Produktionsstandorte von ArcelorMittal in Belgien (Geel, Genk, Gent und Lüttich), Luxemburg (Belval, Differdange und Rodange) und Deutschland (Bremen und Eisenhüttenstadt) sind die ersten Stahlwerke weltweit, die unabhängig geprüft worden sind und die den ResponsibleSteel-Standard erfüllen. ResponsibleSteel ist die erste globale Multi-Stakeholder-Norm und Zertifizierungsinitiative.

ResponsibleSteel-Zertifizierung

Mit dem ResponsibleSteel-Auditverfahren kann jeder Standort nachweisen, dass seine Produktionsprozesse streng definierte Standards in umfassenden Sozial-, Umwelt- und Governance-Managementsystemen erfüllen:

  • Klimawandel und Treibhausgasemissionen
  • Wassermanagement und Artenvielfalt
  • Menschenrechte und Arbeitsrechte
  • Einbeziehung von Gemeinschaften und Unternehmensintegrität.

Der ResponsibleSteel-Standard ist ein Nachweis für die Erfüllung streng definierter Standards in den Bereichen Soziales, Umwelt, Governance und Management. Foto: ArcelorMittal

 

Der Standard beruht auf zwölf Grundsätzen mit vielfältigen Kriterien. Um mit der ResponsibleSteel-Zertifizierung ausgezeichnet zu werden, muss sich jeder Standort einer detaillierten Prüfung durch Dritte unterziehen. Die Entscheidung wird von einem unabhängigen Zertifizierungsausschuss getroffen. ArcelorMittal arbeitete mit dem internationalen Auditunternehmen AFNOR und seinem Tochterunternehmen GUTcert zusammen. Beide sind in Zertifizierungs- und Bewertungsdienstleistungen spezialisiert.

Geert Van Poelvoorde, CEO ArcelorMittal Europe: „Die ResponsibleSteel-Zertifizierung gibt unseren Kunden die Gewissheit, dass wir die Erwartungen an die Festlegung von Kohlenstoffreduktionszielen sowie die Erwartungen an Umwelt- und Sozialstandards in jeder Phase der Produktion erfüllen. Viele Teams waren im Zertifizierungsprozess bei ArcelorMittal involviert. Ich möchte ihnen für ihre harte Arbeit gratulieren, denn es sind die ersten Standorte, die die ResponsibleSteel-Zertifizierung erhalten haben.

 

Insbesondere hat der ResponsibleSteel-Prozess uns geholfen, unseren sozialen Ansatz gegenüber unseren Stakeholdern, einschließlich unserer lokalen Gemeinschaften, unserer Mitarbeitenden und der an unseren Standorten tätigen Auftragnehmer, zu verbessern. Soziale Nachhaltigkeit war zwar schon immer wichtiges für uns, aber ResponsibleSteel hat uns gelehrt, Bereiche, wie Menschenrechte, Vielfalt und Arbeitsrechte mit Managementsystemen anzugehen. Mit dem Ergebnis, dass wir soziale Themen jetzt mit der gleichen systematischen Strenge managen möchten, wie Qualität, Umwelt und Sicherheit. Angesichts der hohen Investitionen, die wir bereits getätigt haben, um die CO2-Emissionen bis 2030 um 30 % zu reduzieren und bis 2050 kohlenstoffneutral zu werden sowie unserer umfassenderen Umweltinvestitionen an allen unseren Standorten, bin ich zuversichtlich, dass wir unser Ziel erreichen, die Zertifizierung an jedem unserer Flat-Products-Standorte Anfang 2022 zu erhalten.“

Zertifizierung auch für ArcelorMittal Europe – Long Products angestrebt

ArcelorMittal Europe – Long Products hat sich die ResponsibleSteel-Zertifizierung auch als Ziel für seine Standorte im Laufe von 2022 gesetzt.

Bei einer Veranstaltung bei ArcelorMittal Gent, anlässlich der ersten Zertifizierungen an ArcelorMittal-Standorten sagte Anne-Claire Howard, ResponsibleSteel CEO:

„Ich freue mich, dass die ersten Stahlwerke, die nach den sehr strengen Kriterien des ResponsibleSteel-Standards bewertet wurden, ihr Zertifikat erhalten haben. Der Standard wurde von der einzigen wirklich globalen Multi-Stakeholder-Initiative der Stahlindustrie ins Leben gerufen. Er soll gewährleisten, dass Unternehmen und Konsumenten die Sicherheit haben, dass der von ihnen verwendete Stahl in jeder Phase verantwortungsvoll beschafft und produziert wurde.

 

Ich möchte den Teams bei ArcelorMittal gratulieren, die die Entwicklung und jetzt die Umsetzung des ResponsibleSteel-Standards an diesen ersten Standorten in Europa unterstützt haben. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der wachsenden Zahl von ResponsibleSteel-Mitgliedern und bin zuversichtlich, dass die Zahl der Stahlwerke, die an der Zertifizierung arbeiten, in den kommenden Monaten wachsen wird. Das ist eine klare und starke Botschaft an die Märkte, die Finanzwelt und die Regierungen, dass die Absicht der Stahlindustrie, nicht nur die Stahlproduktion zu dekarbonisieren, sondern auch verantwortungsvolle ESG-Praktiken in der Produktion sicherzustellen, sehr wohl begonnen hat.“

Nach der Anfangsphase in Europa werden weitere ArcelorMittal-Standorte auf der ganzen Welt Teil des Programms sein. 2021 wird ResponsibleSteel einen Standard für die Zertifizierung von Stahlprodukten einführen, der strenge Anforderungen an die Rohstofflieferkette beinhaltet. ArcelorMittal wird weiterhin eine aktive Rolle bei der Entwicklung dieses Aspekts des Programms spielen.

 

(Quelle: ArcelorMittal)