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Digitalisierungsprojekt der Carl Spaeter-Gruppe mit Kaltenbach.Solutions

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Autor: Lucas Möllers

Digitalisierungsprojekt der Carl Spaeter-Gruppe mit Kaltenbach.Solutions
Carl Spaeter und Kaltenbach.Solutions vertieften ihre Zusammenarbeit während des Digitalisierungsprojekts (Quelle: Kaltenbach.Solutions)

Die Carl Spaeter-Gruppe entschied sich nach den guten Erfahrungen aus zwei Pilotprojekten im Herbst 2021 für die Kaltenbach.Solutions GmbH. Die Firma soll ihre Lösung für die Betriebsmittelverwaltung innerhalb von 15 Wochen an allen 19 Betriebsstandorten in Deutschland einführen. Ziel ist es künftig sämtliche Arbeitsabläufe und die Dokumentation rund um alle Betriebsmittel vollständig digital abzubilden.

Carl Spaeter-Gruppe mit größter Stahlhändler in Deutschland

Mit einer Tradition von mehr als 140 Jahren agiert die Carl Spaeter-Gruppe heute als größter werksungebundener Stahlhändler in Deutschland. Vom Hauptsitz in Duisburg und den Standorten im gesamten Bundesgebiet aus vertreibt die Gruppe insbesondere Walzstahlprodukte jeglicher Art, Edelstahl und Aluminium-Halbzeuge. Gemessen am Umsatz gehört sie zu den 500 größten Unternehmen Deutschlands.

Die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie ist auf den Weg gebracht. Im Zuge dessen beschloss Carl Spaeter im vierten Quartal 2021 eine einheitliche und vollständig digitale Betriebsmittelverwaltung für 15 Organisationseinheiten mit 19 Standorten einzuführen. Um dieses Vorhaben zuverlässig zu realisieren, beauftragte das Unternehmen die Kaltenbach.Solutions GmbH. Zu den Betriebsmitteln gehören rund 150 Maschinen in der Anarbeitung. Des Weiteren zählen 200 Krananlagen und mehr als 1.000 weitere Geräte und Fahrzeuge dazu.

Eingeführtes System mit 700 Usern

Die Planung und Umsetzung des Projektes begleitete ein Lenkungsausschuss in Verantwortung von Klaus Tissen (CFO der Carl Spaeter-Gruppe). Die Projektleitung lag bei Thomas Schröder (Betriebsleiter der F. Hackländer GmbH, Kassel). Nach der Aufnahme des Ist-Zustandes erfolgte die Überprüfung der Stammdaten. Dann wurden die Betriebsmittel auf der Branchenplattform steelsuite abgebildet. Zuletzt wurden sie mit den Pflege- und Wartungsplänen verknüpft.

Über 700 User führte man schrittweise an das neue System heran. Die Vorbereitung begann im September; anschließend erfolgte die Umsetzung bis zum erfolgreichen Live-Gang der beteiligten Niederlassungen im Dezember. Mit der steelsuite hat die Carl Spaeter-Gruppe den Betriebsstatus ihres Anlagen- und Fuhrparks jederzeit auch mobil im Überblick und Zugriff. Damit wird die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit sämtlicher Aggregate spürbar verbessert.