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Dillinger & Saarstahl: Saarländische Kultusministerin informiert sich über Ausbildung in Corona-Zeiten

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Autor: Redaktion

Dillinger & Saarstahl: Saarländische Kultusministerin informiert sich über Ausbildung in Corona-Zeiten
v.r. Joerg Disteldorf (Personalvorstand u. Arbeitsdirektor Dillinger & Saarstahl), Christine Streichert-Clivot (Ministerin für Bildung und Kultur), Cornelis Wendler (Leiter Bildung u. Personalentwicklung Dillinger & Saarstahl), Stefan Krutten (Referent Aus- u. Weiterbildung Dillinger & Saarstahl). Foto: Uwe Braun / SHS - Stahl-Holding-Saar

21.04.2021. Die saarländische Ministerin für Bildung und Kultur, Christine Streichert-Clivot, hat die gemeinsame Ausbildung der Stahlpartner Dillinger und Saarstahl besucht. Begrüßt wurde die Ministerin von Personalvorstand und Arbeitsdirektor Joerg Disteldorf am Standort Dillingen: „Wir freuen uns, dass Sie sich vor Ort ein Bild von den vielfältigen und modernen Ausbildungsmöglichkeiten für unsere Nachwuchskräfte machen. Wir bauen auf eine zukunftsweisende Erstausbildung, damit wir die jungen Menschen auf ein spannendes Berufsleben und auf den bevorstehenden Transformationsprozess vorbereiten, der der Stahlindustrie in den nächsten Jahren bevorsteht.“

Corona-Schutzmaßnahmen in den Ausbildungswerkstätten

Vor Ort konnte sich Christine Streichert-Clivot auch von den umgesetzten Corona-Schutzmaßnahmen in den Ausbildungswerkstätten überzeugen und sich über die Herausforderungen für die Ausbildung in der Pandemie informieren. „Die Aufgabe für uns besteht darin, alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz der jungen Menschen in den Ausbildungswerkstätten vorzunehmen und gleichzeitig die Ausbildung in gleicher Qualität weiterzuführen“, erklärt Cornelis Wendler, Leiter Bildung und Personalentwicklung. „Wir sind stolz, dass wir alle Prüfungen durchführen konnten.“

Weitere Kernthemen des Besuchs waren die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Berufsschulen („Lernortkooperation“), sowie die Stärkung der beruflichen Bildung insgesamt. Zudem informierte sich die Ministerin über den Umgang mit Digitalisierung in der Aus- und Weiterbildung.

Streichert-Clivot: „Eine qualitativ hochwertige Ausbildung ist Voraussetzung für beruflichen Erfolg und gesellschaftliche Teilhabe. Gerade auf die duale Berufsausbildung sind wir in Deutschland zu Recht stolz. Ihr Erfolg beruht auf der engen Zusammenarbeit unserer Beruflichen Schulen und der Unternehmen, der Verzahnung von Theorie und Praxis. Das macht die duale Ausbildung attraktiv. Gleichzeitig ist auch das lebenslange Lernen, die Weiterbildung im Beruf, wichtig. Dillinger und Saarstahl zeigen, wie moderne Aus- und Weiterbildung im Zeitalter der Digitalisierung und Transformation aussehen kann – und dass beides auch in der Corona-Krise möglich ist.“

Um für die Herausforderungen der Zukunft gut gerüstet zu sein, haben Dillinger und Saarstahl gemeinsam mit der Didactic Innovations GmbH das „Kompetenzwerk Digital“ ins Leben gerufen. Für die beiden saarländischen Stahlunternehmen ist diese Kooperation ein wichtiges Instrument, um die digitale Transformation im Unternehmen zu begleiten. Unter dem Slogan „Digitalisierung gemeinsam formen“ macht es sich das Kompetenzzentrum zur Aufgabe, jeden einzelnen Mitarbeiter in die Digitalisierung der Unternehmen mit einzubeziehen. Zu den Zielen des Kompetenzwerks Digital zählen u.a. die Sensibilisierung und Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Digitalisierung.

Über Ausbildung bei Saarstahl und Dillinger

Unter dem Motto „Stahlbunt fürs Leben“ bilden Saarstahl und Dillinger bedarfsorientiert aus und übernehmen in der Regel die eigenen Auszubildenden nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss. Die Schülerinnen und Schüler können sich zwischen insgesamt 18 technisch-gewerblichen und kaufmännischen Berufen entscheiden. Mit über 500 jungen Leuten, die derzeit in der beruflichen Erstausbildung sind, halten Dillinger und Saarstahl die Anzahl der Auszubildenden bereits seit Jahren konstant hoch und gehören zu den bedeutendsten Ausbildungsbetrieben der Region.

 

(Quelle: Dillinger)