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Metaloop präsentiert neues Konzept für Altmetallhandel

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Autor: Magnus Schwarz

Metaloop präsentiert neues Konzept für Altmetallhandel
Das Kreislaufmaterialschrott kann erheblich zur Dekarbonisierung der Stahlindustrie beitragen (Quelle: World of Steel)

„Mit dem Rebranding von Schrott24 zu Metaloop beginnt eine Zeitenwende im Altmetallhandel“, davon ist Alexander Schlick, Managing Partner und Co-Founder von Metaloop überzeugt. „Unsere äußerst erfolgreiche Marke Schrott24 ist stark auf das Privatkunden-Geschäft konzentriert. Für Privatkunden steht Schrott24 weiterhin als Plattform zur Verfügung. Metaloop konzentriert sich hingegen nun mit all unserer Erfahrung, Technikexpertise und Branchenkenntnis auf den Altmetallhandel ausschließlich im B2B-Bereich“, ergänzt Jan Pannenbäcker, Managing Partner und Co-Founder, die Entscheidung für das Rebranding.

Die damit eingeleitete Zeitenwende bedeutet: Mit Metaloop profitieren Großkunden von erweiterten Serviceleistungen. Gleichzeitig gelangt durch Prozessoptimierung und effizientere Handelswege mehr Altmetall in den Recyclingkreislauf, was den Abbau endlicher Primärrohstoffe reduziert und den CO2-Impact verbessert.

Langfristige Verträge bieten Sicherheit

Als digital marketplace hilft Metaloop den Industrieunternehmen bei der Vermarktung von Altmetall, Zeit und Ressourcen zu sparen, ihren Umsatz zu steigern und gleichzeitig ihre Umweltbilanz zu verbessern. Denn es werden noch passgenauere Lösungen für Industrieunternehmen, Stahlwerke und -schmelzen angeboten – und das weltweit. Dabei setzt Metaloop als Full Service Provider weiterhin auf die etablierten Angebote wie On-Demand Trading. Der Fokus liegt künftig aber noch stärker auf dem Abschluss langfristiger Verträge. „Unser On-Demand Trading Service unterstützt unsere Kund:innen da, wo sie es brauchen. Dank unserer Matchmaking-Technology können wir den besten Preis, einen reibungslosen Prozess und eine schnelle Auszahlung garantieren.

“Metaloop bricht lokale Monopole im Schrotthandel auf“, sagt Jan Pannenbäcker. Wie Großkunden profitieren? „Als Metaloop kümmern wir uns um die Logistik des anfallenden Altmetalls – On- oder Offsite. Egal ob monatlich, quartalsweise, jährlich oder in einer anderen beliebigen Zeitspanne – wir schreiben das Altmetall nach dem Bedürfnis der beteiligten Unternehmen aus. So matchen wir Käufer und Verkäufer, basierend auf dem aktuell besten Preis“, erklärt Alexander Schlick. Durch langfristige Vertragsbindungen bietet Metaloop den Abnehmern von Altmetall auch in wirtschaftlich unruhigen Zeiten die nötige Planungssicherheit.

Service für Unternehmen ausgeweitet

Neu im Portfolio ist die internationale Handelsfinanzierung. „Unser globales Netzwerk erlaubt es uns, jegliches Metall unserer Kunden zu bewegen, indem wir die passgenaue Finanzierungslösung anbieten. Egal ob es um Handel mit Rohware, halb fertigen oder fertigen Produkten oder Altmetall geht“, sagt Schlick. Dafür bieten die Finanzexperten von Metaloop verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten an, die von der Logistik über Factoring bis hin zum Hedging reichen.

Als Full Service Provider kümmert sich Metaloop auch um die logistische Abwicklung. Das Angebot reicht vom Versand von Big Packs zur Zwischenlagerung bis hin zur Bereitstellung von Lkws samt Gabelstapler, Radlader und dem dafür nötigen Fachpersonal. Von der Abholung, Lieferung, Aufbereitung bis hin zur Qualitätskontrolle des gehandelten Altmetalls – Metaloop hat sich auf All-in-one-Lösungen für Großkunden spezialisiert. Dabei wird volle Transparenz garantiert. Alle Dokumente stehen 24/7 zur Verfügung, die Abwicklungsschritte sind jederzeit nachvollziehbar.

Mission: Metallrecyclingbranche nachhaltig und zukunftssicher machen

Dekarbonisierung durch den Einsatz von Altmetall spielt aufgrund des EU weit ausgerufenen „European Green Deals“ in der Metallindustrie eine zentrale Rolle.

„Wir stoßen hier auf eine gigantische Nachfrage seitens der Stahlwerke und Schmelzen aber auch der führenden Industriebetriebe, die im Rahmen ihrer Auflagen nach Lösungen suchen, um ihre CO2-Bilanz zu reduzieren“, weiß Schlick aus Erfahrung.

Metaloop bietet hier die ideale Lösung: Wir bringen dynamisch und materialspezifisch den Schrottentfall unserer Kunden mit dem optimalen Recycler – sei es Aufbereiter oder Schmelze – auf dem effizientesten Weg zusammen. So entstehen bestenfalls „closed loops“. Metaloop fungiert als Service-Dienstleister und übernimmt Logistik, Zahlungsabwicklung und die Verhandlung zwischen den beteiligten Unternehmen. Das Resultat ist, dass unnötige Zwischenstationen in der Verwertung wegfallen und somit Kosten und auch der CO2Abdruck reduziert werden. „Unsere Mission ist es, die Metallrecyclingbranche zukunftssicher zu machen, indem wir sie effizienter und nachhaltiger gestalten“, betonen die Geschäftsführer.

Recycling ohne Qualitätsverlust

Das Einsparpotenzial von Treibhausgasen ist enorm, schließlich eignet sich Schrott optimal als Kreislaufmaterial, weil es immer wieder und ohne Qualitätsverlust recycelt werden kann. Der Einsatz von Stahlschrott in der Stahlproduktion verringert die CO2-Emission um 58 Prozent, Aluminiumschrott – der wichtigste Rohstoff in der Aluminiumproduktion und damit eine weltweit geschätzte Handelsware – reduziert den CO2-Ausstoß in der Produktion um 92 Prozent.

„Der beste Weg bedeutet für uns daher, dass es der lukrativste, direkteste und somit auch nachhaltigste im Sinne von Transport und Logistikkosten ist. Mit jeder optimierten Lkw-Ladung, mit jedem vereinfachten internen Betrieb, mit jeder Tonne recycelten Metalls arbeiten wir an einer nachhaltigen Zukunft. Wenn wir es schaffen, hier unnötige Umladungen und Transportwege zu vermeiden, reduzieren wir auch den CO2-Fußabdruck und somit den Impact für die Umwelt“, zeigen sich Schlick und Pannenbäcker optimistisch.