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Outokumpu stellt spezifischen Product Carbon Footprint (PCF) bereit

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Autor: Lucas Möllers

Outokumpu stellt spezifischen Product Carbon Footprint (PCF) bereit
Ein Coil bei der Qualitätskontrolle (Quelle: Outokumpu)

Outokumpu ist bestrebt, seine Kunden bei der Verringerung ihrer Klimaemissionen zu unterstützen. Im Rahmen seiner kontinuierlichen Bemühungen um Nachhaltigkeit ist Outokumpu der erste Edelstahlhersteller, der einen produktspezifischen Product Carbon Footprint für seine Edelstahlprodukte bereitstellt. Dies hilft den Kunden sowohl in Bezug auf ihre Reduktionsziele als auch den langfristigen Klimazielen und der Nachhaltigkeitsstrategie von Outokumpu. 

„Als weltweit führender Anbieter von nachhaltigem Edelstahl sind wir der Vorreiter, der die gesamte Branche mitzieht. In einer Zeit, in der die Kunden immer mehr auf Emissionsreduktionen achten, verlangen sie auch genauere Informationen zum Product Carbon Footprint der Produkte und Lösungen. Wir freuen uns, dass wir der erste Edelstahlhersteller sind, der diese Informationen, für die in unseren Werken in Europa hergestellten Produkte zur Verfügung stellt. Jetzt können unsere Kunden die Daten nutzen, um den CO2-Fußabdruck ihrer Produkte zu berechnen und dem Markt nachhaltigere Lösungen anbieten“, erklärt Stefan Erdmann, Chief Technology Officer & Group Sustainability bei Outokumpu.

Das Besondere an dem von Outokumpu verwendeten Berechnungsmodell ist die kontinuierliche Nachverfolgung der Produktionsdaten.

„Neben dem Kundennutzen bringt der produktspezifische CO2-Fußabdruck vollständige Transparenz in die Nachhaltigkeitsarbeit von Outokumpu“, so Erdmann weiter.

Verkehrsbranche als Beispiel für dringenden Bedarf 

Eine der Branchen, die vom produktspezifischen Product Carbon Footprint profitieren, ist der Verkehrssektor. Der Sektor verursacht 21 % der weltweiten Kohlenstoffemissionen, und bis 2050 wird diese Zahl voraussichtlich um 20 % steigen. Biokraftstoffe und Elektrofahrzeuge sind bereits im Einsatz, um Emissionen im Schwerlastverkehr zu reduzieren, aber es sind auch andere Lösungen gefragt. Die Verringerung der Emissionen eines neuen Fahrzeugs wird beispielsweise auch durch den bei der Herstellung des Fahrzeugs verwendeten Stahl und dessen Product Carbon Footprint beeinflusst. 

„Insbesondere bei Omnibussen kann Edelstahl einen sehr wichtigen Beitrag zu einer klimaneutralen Mobilität leisten. Die Unternehmen der Branche haben ehrgeizige Klimaziele, und die Erwartungen der Endkunden sowie die Anforderungen aller großen Zulieferer treiben die Nachhaltigkeitsfortschritte voran. Mit dieser neuen Funktion ist es auch interessant zu sehen, wie die Kunden nun in der Lage sind, emissionsoptimierte Produkte für künftige Anwendungen zu entwickeln – etwa Fahrzeuge der nächsten Generation“, kommentiert Markus Buckner, Head of Mobility & Transport bei Outokumpu. 

„Heute berechnen und berichten viele Unternehmen direkte und indirekte Emissionen, aber es wird auch immer wichtiger, alle anderen indirekten Emissionen aus der Wertschöpfungskette eines Unternehmens zu reduzieren. Zur Berechnung der gesamten CO2-Emissionen entlang der Lieferkette ist es unerlässlich, die CO2-Auswirkung der vorangegangenen Schritte zu kennen – und deshalb werden die produktspezifischen Informationen benötigt. Outokumpu hat das Privileg, der einzige Edelstahlhersteller zu sein, der Emissionen aus allen drei Scopes transparent ausweist, und mit einem globalen Recyclinganteil von über 90 % eine führende Rolle spielt“, so Buckner weiter.