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Salzgitter-Konzern liefert Rohre zur Anbindung des LNG-Terminals Wilhelmshaven

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Autor: Sarah Holtkamp

Salzgitter-Konzern liefert Rohre zur Anbindung des LNG-Terminals Wilhelmshaven
(Quelle: Salzgitter)

Die Salzgitter AG-Tochter Mannesmann Grossrohr GmbH (MGR) wurde vom Fernleitungsnetzbetreiber Open Grid Europe GmbH (OGE) mit der Lieferung der Pipelinerohre für die Wilhelmshaven-Anbindungsleitung beauftragt. Der kurzfristige Bau der Leitung dient der zügigen weiteren Diversifizierung der Bezugsquellen von Gas. Dieses Projekt ist ein gutes Beispiel für die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Politik, Behörden und Unternehmen. Die knapp 30 km lange Pipeline wird bereits Ende des Jahres in Betrieb genommen. Auch die Rohre werden noch im 2. Quartal im Großrohrwerk in Salzgitter produziert. Der Zeitplan ist straff: im Stahlwerk der Salzgitter AG wurde für das Projekt bereits der erste Stahl erschmolzen.

Gunnar Groebler, Vorsitzender des Vorstandes der Salzgitter AG: „Wir sind uns der Bedeutung dieser Leitung als elementarer Teil der zukünftigen Energieversorgung Deutschlands sehr bewusst und priorisieren das Projekt entsprechend. Ich bin stolz auf die Leistungsfähigkeit unserer Tochtergesellschaft Mannesmann Grossrohr, die unseren Kunden OGE überzeugt hat, die notwendigen Rohre in Rekordzeit und entsprechender Qualität liefern zu können.“

Vom neuen LNG-Terminal in Wilhelmshaven führt die Leitung in die Nähe des Gasspeichers Etzel. Dort wird sie in das bestehende deutsche Gasleitungsnetz eingebunden. So können jährlich die anfangs bis zu 10 Milliarden Kubikmeter Gasmengen von der Nordseeküste in den Süden und Osten des Landes transportiert werden. Entsprechend den OGE-Anforderungen fertigt MGR die Leitungsrohre so, dass die Leitung zukünftig auch Wasserstoff transportieren kann.