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Starkes Signal für Transformationsprogramm SALCOS® der Salzgitter AG

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Autor: Magnus Schwarz

Starkes Signal für Transformationsprogramm SALCOS® der Salzgitter AG
Burkhard Becker, Vorstand Finanzen Salzgitter AG, Dr. Hans-Jürgen Urban, stellvertr. Vorsitzender des Aufsichtsrats der Salzgitter AG, Hasan Cakir, Betriebsratsvorsitzender der Salzgitter Flachstahl GmbH, Olaf Lies, Nieders. Minister für Umwelt Energie, Bauen & Klimaschutz, Stephan Weil, Nieders. Ministerpräsident, Gunnar Groebler, Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG, Reinhold Hilbers, Nieders. Finanzminister, Martin Zappe, Programmleitung SALCOS, , Stefan Wenzel, Staatssekretär BMWK, Ulrich Grethe, Konzerngeschäftsleitung Salzgitter AG/GB Stahlerzeugung, Heinz-Gerhard Wente, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Salzgitter AG (Quelle: Salzgitter AG)

Landesregierung Niedersachen und Bundesregierung senden mit der Unterzeichnung einer Verwaltungsvereinbarung ein starkes Signal für SALCOS® – Salzgitter Low CO2 Steelmaking aus. Nachdem der Aufsichtsrat der Salzgitter AG im Juli Eigenmittel in Höhe von 723 Mio. € für SALCOS® freigegeben hat, konkretisiert diese Unterzeichnung der Vereinbarung durch Ministerpräsident Stephan Weil und Staatssekretär Stefan Wenzel, Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), die Finanzierung von SALCOS® weiter.

Am Donnerstag, 15.09.2022, haben Ministerpräsident Weil und Staatssekretär Wenzel auf dem Gelände der Salzgitter AG eine sogenannte Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Land Niedersachsen und der Bundesrepublik Deutschland zur Lastenverteilung bei der Projektförderung unterzeichnet. Somit steht nun nur noch die Notifizierung der EU-Kommission aus, um die erste Stufe des Transformationsprogrammes SALCOS® komplett umsetzen zu können.

Gleichzeitig sind elf weitere Vereinbarungen zwischen Bund und Land zur gemeinsamen Finanzierung von Wasserstoffprojekten in Niedersachsen unterzeichnet worden.

Stephan Weil, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, kommentiert:

„SALCOS® ist für die Stahlbranche ein echter Durchbruch und für die Region und das Unternehmen ein riesiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Für die neuen klimafreundlichen Prozesse werden große Mengen erneuerbarer Energie und grünen Wasserstoffs benötigt.

 

Niedersachsen bietet hier einzigartige Standortvorteile als Windenergieland Nummer eins mit seinen Seehäfen zum Import und zur Verteilung von grünem Wasserstoff und mit seinen großvolumigen unterirdischen Formationen zur Speicherung von Wasserstoff.  Die Bedeutung von SALCOS® reicht weit über Salzgitter hinaus und stellt für uns ein besonderes Leuchtturmprojekt dar.“

Stefan Wenzel MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im BMWK, ergänzt:

„Die Bundesregierung fördert die nachhaltigen Dekarbonisierungsschritte der Stahlindustrie. Das SALCOS® Programm wird dazu beitragen, die Stahlindustrie zukünftig zu einem innovativen Werkstoffproduzent zu machen, der die Grundlage vieler Wertschöpfungsketten bildet und zum Erfolg von „Made in Germany“ beiträgt. Wir werden uns in der Bundesregierung für den Aufbau grüner Leitmärkte einsetzen, die das Fundament für die Wirtschaftlichkeit CO2-armer Produkte bilden und helfen, Wertschöpfung, Arbeitsplätze und den Aufbau der Wasserstoffindustrie zu beschleunigen.“

Gunnar Groebler, Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG, dazu:

„Diese Vereinbarung unterstreicht die Ernsthaftigkeit, mit der die gesetzten Klimaschutzziele politisch angegangen werden. Wir sind stolz darauf, mit unserem wegweisenden industriellen Transformationsprogramm signifikant zum Erreichen der Niedersächsischen und damit auch deutschen und europäischen Klimaschutzziele beizutragen. Hiermit unterstreichen wir unser Selbstverständnis, als Pionier die industrielle Dekarbonisierung in Europa voranzutreiben.“