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thyssenkrupp Materials Processing Europe beliefert Gebhardt-Stahl mit bluemint Steel

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Autor: Magnus Schwarz

thyssenkrupp Materials Processing Europe beliefert Gebhardt-Stahl mit bluemint Steel
Empfangen der ersten bluemint-Lieferung – auf dem Bild zu sehen sind Martin Jacobs, Leitung Verkauf Willich bei thyssenkrupp Materials Processing Europe, Dirk Thörner, Geschäftsführer Gebhardt-Stahl, Marcus Wöhl, CEO thyssenkrupp Materials Processing Europe, Philip Stackebrandt, Niederlassungsleiter Willich bei thyssenkrupp Materials Processing Europe, Martina Brinkmann, Einkauf Gebhardt-Stahl (v.l.n.r.).

Im Hausbau steckt großes Potenzial, das Klima zu schützen. Nach Schätzungen der UN verursacht der Bau- und Gebäudesektor 38 % der weltweiten CO2-Emissionen. Eine wesentliche Rolle spielt dabei neben dem Umgang mit Energie die Wahl der Materialien. An dieser Stelle setzt das Unternehmen Gebhardt-Stahl an. Der Experte für Stahl-Profile aus Werl vertraut auf die Expertise von thyssenkrupp – und lässt sich von thyssenkrupp Materials Processing Europe zum einen maßgeschneidertes, CO2e-reduziertes Spaltband liefern.

Darüber hinaus berechnet thyssenkrupp Materials Processing Europe für seinen Kunden den genauen CO2e Fußabdruck des Materials von der Produktion bis zur Anlieferung. Bei diesem Projekt kommt dem Vormaterial bluemint® recycled von thyssenkrupp Steel Europe eine besondere Bedeutung zu: Das Produkt kann durch veränderte Einsatzstoffe eine Reduzierung der CO2e-Emissionen von über 60 % vorweisen.

Darüber hinaus zeichnet sich der Stahl durch einen hohen Rezyklat-Anteil aus. Der durch die umweltschonendere Herstellung reduzierte Wert derCO2-Emissionen des Vormaterials fließt in das bisher auf dem Markt einzigartige Modell zur Berechnung des Product Carbon Footprints (PCF) bei thyssenkrupp Materials Processing Europe ein.

Product Carbon Footprint: Transparenz nach anerkannten Standards

Der PCF-Rechner berechnet für jedes Produkt von der Herstellung bis zur Auslieferung den genauen CO2e Ausstoß. So ist es für jeden Artikel möglich, alle Schritte von der Herstellung über die Anlieferung, die Lagerung und Verarbeitung bis zur Auslieferung an den Kunden hinsichtlich der Treibhausgasbelastung transparent darzustellen. Damit werden alle Daten entlang der gesamten Lieferkette bis zum Kunden, dem sogenannten „Cradle to Gate“-Ansatz, berücksichtigt.

„Als Partner der Bauindustrie setzen wir verstärkt auf CO2e-reduzierte Stähle für unsere Profile, die in der Weiterverarbeitung zum klimafreundlichen Hausbau beitragen. Dass wir nun Transparenz über den CO2e Fußabdruck des bei uns erstmalig eingesetzten Vormaterials erhalten, erhöht die Aufmerksamkeit für eine bewusste Beschaffung umweltschonender Werkstoffe in Richtung Klimaneutralität“, so Dirk Thörner, Geschäftsführer bei Gebhardt-Stahl.

Die ausgefeilte Berechnungslogik des PCF-Rechners wurde von der internationalen Klassifikationsgesellschaft DNV zertifiziert und kommt bei der Lieferung an Gebhardt-Stahl erstmalig zum Einsatz.

„Mit den Daten aus den Berechnungen haben unsere Kunden exakte Ausgangswerte für ihre eigenen PCF-Berechnungen. Durch diese neue Transparenz über unsere gesamte Lieferkette hinweg können wir nun gemeinsam mit unseren Partnern daran arbeiten, unsere Wertschöpfungsprozesse in Zukunft so klimafreundlich wie möglich zu gestalten“, erläutert Marcus Wöhl, CEO bei thyssenkrupp Materials Processing Europe.